Montag, 15. September 2014

Entscheidungen

Lang ist es her, dass ich an meinem MacBook saß und einen Beitrag für meinen Blog geschrieben habe. Um ehrlich zu sein fehlte es mir nicht an Ideen oder Themen. Es war viel mehr ein existentielles Problem, was mich beschäftigte und auch aufhielt. Deshalb dachte ich es sei womöglich die beste Entscheidung auch dieses Thema zu dem meines neuen Beitrages zu machen und einen mehr oder weniger neuen „Comeback“-Start anzukündigen.
Wir kennen es alle. Wir sind glücklich,  leben vor uns hin, meistern die kleinen Aufgaben unseres Alltags und je älter wir werden, desto mehr fällt es uns auf: Die Zeit rennt davon. Ich meine nun nicht, dass ich mit meinem 23 Jahren das Gefühl habe erste Falten in meinem Gesicht zu sehen, nein. Aber, dass ich merke, wie oft ich im Alltag auf Dinge verzichten muss, die mir Spaß machen. Früher ging ich zur Schule, hatte mindestens 4 Mal die Woche Tanztraining und konnte mich auch noch um mein soziales Leben kümmern. Im Großen und Ganzen hat man einfach mehr Zeit, wenn man jünger ist. Und nun gebe ich auch meinen Eltern recht, die früher immer gepredigt haben wie toll das Leben in der Schule sei.
Was ist mit mir und um mich geschehen, dass ich mittlerweile sogar fürs Bloggen „zu beschäftigt“ bin? Nun es mag vielleicht doof klingen, aber irgendwann kommt man in ein Alter, wo man sich Prioritäten setzten muss, die man im Nachhinein nicht bereuen darf. Für mich hieß es also: Priorität Nummer 1 ist und bleibt die Uni. Da ich das letzte Jahr mit vielen privaten Problemen zu kämpfen hatte kam die Uni einfach zu kurz und ich musste vieles nacharbeiten. Weil ich Dinge auch einhalte, die ich mir vornehme, habe ich tatsächlich auch geschafft alles nachzuarbeiten. Somit wäre Priorität Nummer 1 erledigt.
Nummer 2 ist dann natürlich die Familie, Freunde und der Freund. Selbst wenn man seinen Freundeskreis auf das Minimum reduziert, braucht man trotzdem qualitative gemeinsame Zeit um alles aufrecht zu halten und auch - und das ist viel wichtiger - : Selbst einen Ausgleich zu haben. Wenn man dann die Liste weiter fortführt mit der Fotografie, Theater, Sport und anderen Dingen, bleibt in der Woche nicht mehr allzu viel Zeit um sich selbst etwas Gutes zu tun.
Vor zwei Jahren war ich bewusst im Untergewicht, weil ich es so einfach schön fand. Ich habe mich zwar nicht runtergehungert aber in den Hunger gearbeitet, hatte 4 Jobs und hab meine Uni irgendwie mehr oder weniger gemeistert. Das schlimme am „Zuvielwollen“ ist das die Gesundheit einfach permanent drunter leidet. So hatte ich meine Zusammenbrüche im Jahr, wo mein Körper mir immer wieder versucht hat mir Zeichen zu geben und dem Ganzen ein Ende zu setzen.
Jetzt, zwei Jahre später und mit fast 8 Kilo mehr auf der Waage, habe ich zwar nicht mehr meinen Möchtegernmodellook, bin dafür aber einfach glücklicher.
Und nun der Punkt, der mich dazu geführt hat nicht mehr zu bloggen. Ich hab mich auf Fotos einfach nicht mehr schön gefunden und dann irgendwann ganz einfach damit aufgehört. Das „ganz einfach“, war natürlich nicht so einfach, wie ich es jetzt so locker vor mich her schreibe, aber wie ihr seht, habe ich es überlebt. Ich glaube, Frauen haben im Leben öfters mal Phasen, wo sie in den Spiegel sehen und sich nicht gleich denken, dass sie sich am liebsten selbst abknutschen möchten. Das Wichtigste ist aber der Umgang damit, vor allem in einer Zeit, wo man mit diesem ganzen Health- und Skinny-Wahnsinn ja förmlich bombardiert wird.
Natürlich sage ich jetzt nicht, dass ich total dagegen gehe und am liebsten jeden Tag zu MC Donalds gehen möchte. Oder, dass ich ein Feind von Fitnessstudios bin, im Gegenteil. Aber ich sage mir selbst, dass ich sehe, was die Prioritäten in meinem Leben sind und dass ich stolz drauf bin mich für den richtigen Weg entschieden zu haben.
Vielleicht dauert es noch den einen oder anderen Monat bis ich wieder Lust habe raus zu gehen und Fotos von mir zu machen, aber das liegt nicht daran, dass ich mich nicht schön finde. Ich denke, dass eine Frau sich immer wieder klar machen sollte, wie schön sie ist und sich nicht an dem messen braucht, was die Internetillusion ihr vorgibt sein zu müssen. Spätestens dann wenn sie ihre Bachelorarbeit oder ihr Abschlusszeugnis oder sonst was in der Hand hält, kann sie stolz darauf sein, sich nicht für den oberflächlichen Weg entschieden zu haben.  











Mittwoch, 16. April 2014

BREAK FREE


Unglaublich.
Bald wäre es ein Jahr her. Ein Jahr seit meinem letzten Eintrag. Was alles in dieser Zeit geschehen ist ist unglaublich und der Grund warum ich weg war? Ja, eigentlich gab es keinen.
Ich habe die Welt die letzten Monate aus anderen Perspektiven betrachtet, denke ich.
Ich habe meinem Leben etwas mehr der Uni gewidmet und bereue diese Entscheidung keinen einzigen Tag. So konnte ich für mich wieder Fuß fassen in der Welt des Theaters und auch Begeisterung für Englisch als Studienfach zeigen. Manchmal sind Dinge wohl erst dann schön, wenn man sich näher mit ihnen und ihren einzigartigen Details befasst.
Ansonsten kann ich behaupten, dass ich ziemlich raus bin aus der "Modewelt" und mich überhaupt nicht als Bloggerin definieren kann. ABER ich vermisse diese Welt trotzdem. Sie gehört einfach zu mir und war auch immer ein kleiner unsichtbarer Begleiter in der Zeit. Natürlich schaut man zwischen den ganzen Lernphasen auf Instagram was denn nun die 'OOTDs' sind und geht nicht an jedem Zara Store vorbei. Also habe ich wieder beschlossen, kleine freie Zeiten mit dem Bloggen zu verbringen.
Dieses Jahr probiere ich mich kreativ in einigen Dingen aus und neben dem Bloggen kommen Vertikaltuch-Tanz und Fotografie(im Studium) dazu. Ich bin total gespannt in diese neue Welten rein zu schnuppern und zu schauen ob und welche Talente in mir stecken. Schließlich will man mit 80 dann nicht sagen, dass man nicht alles ausprobiert und noch was machen möchte.
Zu dem Outfit kann ich nur sagen, dass ich total verliebt in den Rock bin, obwohl ich weg von langen Röcken wollte. Momentan passt er aber ganz gut zum Wetter und darf sogar, wenn die Sonne sich zeigt mal raus aus dem Kleiderschrank. Ich finde das Outfit sehr frisch und frühlingshaft aber auch klassisch durch den Schnitt. Das gefällt mir total. Außerdem versteckt es die kleinen Makel, die sich während der  Lernzeit gebildet haben um die Hüfte ;)

Ich freue mich auf demnächst!
Tee



Freitag, 28. Juni 2013

PARADISE littlereasontosmile

Ich bin zurück. 




Free yourself from negative people.
Spend time with nice people who are smart, driven and likeminded. Relationships should help you, not hurt you. Surround yourself with people who reflect the person you want to be. Choose friends who you are proud to know, people you admire, who love and respect you – people who make your day a little brighter simply by being in it. Life is too short to spend time with people who suck the happiness out of you. When you free yourself from negative people, you free yourself to be YOU – and being YOU is the only way to truly live.